Neueste Internettrends

27.04.2016

Neueste Internettrends
Neue Ansprüche und Technologien zwingen Sie, permanent innovativ zu sein. Die Immobilienbranche entwickelt sich weiter und wird insbesondere durch das Aufkommen neuer gesellschaftlicher Trends geprägt. Dadurch wird auch der Ruf nach neuen Kompetenzen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit laut, um Lösungen und konstruktive Verfahren zu finden, die den neuen Anforderungen genügen.

Auf der MIPIM wurden vier grosse künftige Wohntrends deutlich:
Flexibilität und Modularität: Der Wohnraum der Zukunft ist modular und flexibel: Das Badezimmer kann sich in ein Büro verwandeln, die Küche in ein Schlafzimmer (fertig angebotene Kits, um Wohnflächen nach Belieben umzugestalten).
Gemeinsame bzw. geteilte Nutzung: Es werden Überlegungen angestellt, um wie in den USA geteilte Wohnflächen zu schaffen. So können Quadratmeterkosten gesenkt und die Platzausnutzung optimiert werden, indem beispielsweise Lounge, Garten oder Parkplatz gemeinsam genutzt werden (tagsüber von den Mitarbeitenden eines Unternehmens und nachts von den Bewohnern).
Verbindungen herstellen: Nutzung kundennaher Netzwerke (Facebook-Newsfeed, Tauschbörsen, Nachbarschaftsnetzwerke usw.)
– Alternative Finanzierungsmodelle (Crowdfunding), die in drei bis fünf Jahren in Konkurrenz zu institutionellen Investoren treten könnten.

Weitere Internettrends in der Immobilienbranche:

– Technologien entwickeln sich weiter: 360-Grad-Ansichten, Live-Besichtigungen über das Internet, per Drohne aufgenommene Videos, 3-D-Pläne, Augmented-Reality-Technologien, die immer mehr Zuspruch finden ... eine Entwicklung, die man genau beobachten sollte!
– Die grosse Big-Data-Revolution ist in vollem Gange: Bestimmen Sie in einer bestimmten geografischen Region diejenigen Häuser mit dem grössten Verkaufspotenzial, um Ihren Akquiseaufwand zu reduzieren und wertvolle Zeit zu sparen. Auf Grundlage lokaler Daten (wichtige Orte in der Nähe, Kriminalitätsrate, Luftqualität usw.) können Sie sich auch von einem Roboter einen Verkaufspreis vorschlagen lassen.
– Weitere Trends, den die IMMOMIG AG bereits übernommen hat: «full web»-Immobiliensoftware, Dokumentendigitalisierung («gemeinsam genutzte Dokumente», Cloud) usw.
– Die Entwicklung virtueller Hilfetools und Berater, maschinelles Lernen, das Aufkommen neuer Kennzahlen für Kunden, Marktstudien in Echtzeit, Big Data oder die Vervielfachung der verfügbaren Daten usw.

Legen Sie auf Ihrer Website den Fokus mehr denn je auf Benutzerfreundlichkeit, schnelle Suche und ein massgeschneidertes Benutzererlebnis:

– Storytelling: Internetnutzer wollen nicht mehr nur eine Site besuchen, sondern sie wünschen ein echtes Benutzererlebnis mit ansprechender Grafik, Verlaufsinformationen, Hinweisen auf Änderungen und Neuerungen usw.
– Typografie mit Wow-Effekt: ein neuer von Google unterstützter Modus, der 2016 neue Richtlinien mit sich bringt: Probieren Sie es aus, und beachten Sie, dass der Inhalt lesbar bleiben muss!
- Das vom Flat-Design inspirierte «material»-Design, das im Vergleich zu Ersterem durch das Spiel mit Schatten und Hervorhebungen mehr Tiefenwirkung erzielt und einen 3-D-Effekt garantiert.
- Personalisierung: Machen Sie Ihre Site einzigartig, setzen Sie Ihr Team und Ihre Produkte in Szene. Internetnutzer wollen Authentizität und einen persönlichen Touch.
- Zielgruppenorientierung: Eine Seite, die Ihr Unternehmen widerspiegelt, ist gut. Sind die Inhalte zusätzlich noch auf die Benutzer abgestimmt, dann ist das noch besser! Denn zielgruppenorientierte Werbung, Seiten- und Produktvorschläge sowie andere personalisierte Dienstleistungen, mit denen sich Ihr Webauftritt noch stärker von der Masse abhebt, werden von den Internetnutzern geschätzt.
– Geometrische Formen für Seitengestaltung, Knöpfe oder Symbole.
– Monopage-Auftritte: Diese originelle, intuitive und ergonomische Form des Webauftritts setzt sich immer mehr durch und wird unabdingbar.
– Responsives Webdesign, wie es die IMMOMIG AG schon 2015 empfohlen hat, ist heute ein Muss.
– Ein einfacher Aufbau macht Ihre Site intuitiv nutzbar und für jeden zugänglich. Grafische Elemente oder Inhalte, die für Ihre Website keine Relevanz besitzen, können Sie getrost entfernen. Vermitteln Sie die richtige Botschaft im richtigen Moment.

Und vergessen Sie zudem nicht, auf eine gute Anordnung aller Elemente, eine schlaue Ikonografie und eine einfache Navigation zu achten. Gehen Sie immer wieder auf die Nutzer ein, indem Sie ihnen Argumente und Hinweise liefern, die ihre Fragen beantworten und allfällige Ängste ausräumen. Um Kontakte zu gewinnen oder – besser noch – Ihre Kontaktquote zu erhöhen, braucht es noch entsprechende Berührungspunkte auf Ihrer Site, wie beispielsweise Ihre Koordinaten sowie Kontakt-Buttons in der Fusszeile, in der Objektliste oder auf jeder Detailseite zu Ihren Objekten sowie auf der Kontaktseite eine Telefonnummer, auf die man nur noch klicken muss, um eine Telefonverbindung herzustellen (auf dem Mobiltelefon), einen Knopf oder ein Formular, um E-Mail-Benachrichtigungen oder einen Newsletter zu abonnieren, Dateien zum Download sowie einen Chat für die Echtzeitkommunikation mir dem Benutzer. So viele Dinge, um aktiv zu werden und die Konversionsrate zu steigern! Die Konversionsrate entspricht dem zahlenmässigen Verhältnis zwischen den Personen, die über Ihre Website mit Ihnen in Kontakt getreten sind, und der Gesamtzahl der Besucher auf Ihrer Seite. Eine hohe Konversionsrate ist wichtig für den ROI. Beachten Sie, dass eine direkte Ansprache ("Klicken Sie hier", "Hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer") sowie wirksame Aktivierungsmassnahmen die Konversionsrate erhöhen. Entsprechende Knöpfe müssen auch auf dem Mobiltelefon gut sichtbar sein (Grösse und Schriftart beachten!) Auch deren Farbe hat definitiv einen Einfluss. Natürlich müssen alle Kontaktpunkte aufeinander abgestimmt sein, und Ihre Seite sollte über einen vorgegebenen Nutzerpfad verfügen, um potenzielle Kunden durch Ihr Angebot zu führen. Behalten Sie Ihre Zielgruppen immer im Hinterkopf: Käufer, Verkäufer, Mieter und Partner. Diese haben zwar unterschiedliche Bedürfnisse, müssen aber alle schnell auf die gewünschten Informationen zugreifen können. Tipp: Ihr Hauptmenü sollten Sie so gestalten, dass jede Zielgruppe mit einem Klick zu der Rubrik gelangt, die für sie relevant ist.

Die Tendenzen der sozialen Massenmedien 2016:
- Sie kennen es nun, es ist unerlässlich in den sozialen Netzen anwesend zu sein und sie in eine gesamte Strategie im Unternehmen einzubringen. Die Social Ads, besonders auf Facebook (es gibt mehr "Facebook Enterprise" Seiten als sonst Websites auf der Welt), haben sich im letzten Jahr bewährt. Übrigens haben nach einer neuen Studie 70 % der Inserenten, ihr Werbebudget auf den sozialen Massenmedien 2015 vermehrt. Die soziale Anzeige richtet sich genauer an Ihre Zielgruppe, fesselt den Blick des Verbrauchers und bietet einen Tracking an (Computer, Tablet, Smartphone), was die Benutzung Cookies veralten lässt. Das ermöglicht den Firmen, der Person in ihrer Erfahrung als Benutzer zu folgen.
- Das Video beherrscht die sozialen Massenmedien: Mit dem Aufschwung des Livestreaming oder der Liveübertragung führt es zu einer Form dynamischerer und interaktiverer Kommunikation. Facebook Live und Periscope von Twitter ermöglichen jedem Benutzer, ein Livevideo zu teilen. Heute werden jeden Tag 8 Milliarden Videos auf Facebook angesehen, die automatische Wiedergabe der Videos leistet dabei einen grossen Anteil . Zu erwähnen ist ebenfalls, dass 50 % des mobilen Verkehrs Videodateien sind. Alles deutet daraufhin, dass Werbeagenturen vermehrt, von Benutzern selbst erstellte, Inhalte verwenden werden, als Anzeigen die von Fachpersonal kreiert werden .
- Beinflusser: Die Nielsen Studie besagt: "92 % Verbraucher verlassen sich vor allem auf die Mund-zu-Mund Propaganda und auf die Empfehlungen von deren Angehörigen, um ihre Käufe zu tätigen". Um daher eine erfolgreiche Kampagne zu starten, sollte man mit Opinion Leaders arbeiten. 81 % der Partnerschaften mit diesen wurden als erfolgreich bezeichnet.
- Social Commerce: Er ermöglicht, einen Kauf dank einer Mindestanzahl an Klicks zu tätigen. Heute haben Pinterest, Facebook, Instagram und Twitter alle eine Taste "Kaufen". Seit der Facebook Enterprise Seite ist es möglich, die Daten der Profile zu benutzen, um das Bestellformular auszufüllen etc.

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